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Dienstag, 30. Dezember 2008

Sandalen und weiße Socken, Gruselschlabbe ( 8 )

Beim vorweihnachtlichen Grillfest (23.12) meines Schwagers gelang mir dieser wunderbare Schnappschuss:

 
(7) Neffe Luca's schwarze Sandalen & weiße Socken, ein Klassiker ! 
Gegrillt wurde übrigens dieses sehr leckere Spanferkel 

Dienstag, 2. Dezember 2008

Fränkisches Schäufele

Ein kleines Mitbringsel aus dem schönen Frankenland, wo die Pfauen auf den Bäumen sitzen und die Isländer zufrieden in ihren offenen Ställen stehen.





Das Schäufele gibt es so bei uns nicht, ich hatte schon einmal bei meinem Metzger angefragt, aber der Schnitt ist so unüblich in der Palz, daß man das ganze Schulterstück kaufen müßte, bei den Franken gibt es das in jeder Metzgerei und man kann die Portionen auch einzel kaufen.


Bei uns gab es Tagliatelle dazu und nicht wie bei den Franken einen Kloß (oder zwei...). Das Schäufele habe ich gebraten wie ein Schweinebraten, und der Soßenansatz ist identisch. Den Namen hat es von der Form des Knochens, der an eine Schaufel erinnert.

Mehr Über diese fränkische Spezialität findet man bei Schäufele.de

Montag, 22. September 2008

Saure Bohne und gsalze Fleesch

Am besten wären "Stännerbohne" (Schnittbohnen, die zur Konservierung über längere Zeit in Salz eingelegt werden), wenn es diese nicht gibt kann man auch auf Saure Bohnen der Pälzer Firma Hook zurück greifen. Sie sollten aber gut ab gespühlt werden, damit der etwas schwefelige Geruch/Geschmack verschwindet.
Früher ...ich kann mich erinnern, daß meine Großmutter immer einen Stänner (einen großen irdenen Topf) mit Holzdeckel im Keller stehen hatte.
Heute... kann man, wenn man Glück hat, diese Bohnen auf dem ein oder anderen Wochenmarkt kaufen, oder eben auf das Produkt der oben genannten Firma zurück greifen, aber besser wären die aus einem Stänner.
Ein Stück gepöckelter Schweinebauch oder gepökelte Brust oder Brustspitz in den Topf geben, mit leicht gesalzenem Wasser köchelnd garen, nach ca 45 min, wenn das Fleich gar ist, herausnehmen. Die Bohnen mit etwas Fleischkochwasser gar kochen. Die Bohnen werden mit einer hellen Roux (Mehlschwitze) abgebunden, noch einmal gut durchkochen, eventuell mit etwas Zitronensaft abschmecken und das Fleisch wieder dazu geben.
Dazu gibt es Kartoffelpüree.


Da könnte ich mich reinsetzen.

Mittwoch, 20. August 2008

" Achtung, hier kommt ein Rezept "

Heute fand ich dieses geniale Rezept in meinem Mehlkästchen:

Sau-Spiesschen*

Die gut gebürstete Wildsau wird (notfalls mit Gewalt) in den Backofen eingeführt
und bei einer gleichmäßigen Temperatur von zirka 800 Grad in eine handliche Form gedörrt.
Das etwas abgekühlte Tier spießt man auf eine Scheibe Ananas und Emmentaler Käse.
Sau-Spießchen werden vor dem Essen als Aperitif gereicht.
Man rechnet pro Gast etwa eine Sau.
*Quelle: Loriot

Montag, 21. Juli 2008

Saumaache aka Saumagen

 Dieses Rezept habe ich aus meinem "Ur-Blog" importiert !

Für ca 10 Personen:
1200 Gramm sehr mageres (!) Schweinefleisch, je zur Hälfte vom Nacken und vom Schinken. 900 Gramm gekochte (abgekühlt) und gewürfelte Kartoffeln (der festkochenden Sorte Quarta). 900 Gramm Schweinemett, 2 Eier.
2 Zwiebel, 1 Knoblauchzehe, 1 Karotte, etwas Sellerie gedünstet (abkühlen lassen); mit Salz, Pfeffer, Koriander, Majoran, Muskat kräftig abschmecken.
Beim Metzger einen leeren geputzten Saumagen bestellen. Am besten schon 2 der 3 Eingänge/Ausgänge (die kleinen) abbinden lassen. Die Masse einfüllen, den Saumagen zubinden oder zunähen und dreieinhalb bis vier Stunden bei 70-75 Grad garen.
Nach dem Abkühlen aufschneiden, in dicke Scheiben schneiden und beiderseits in Butterschmalz langsam knusprig braun braten.
Dazu Sauerkraut und Kartoffelbrei und unbedingt ein Viertel (0,25l) oder besser ein Schoppen (0,5l) guuder Pälzer Riesling.

Die Hälfte (auch gerne mehr) der Kartoffeln kann man auch durch Keschde (Esskastanien, Maronen ) ersetzen.
Die Menge der Füllung ist immer abhängig von der Größe des Magens der nicht zu prall gefüllt sein sollte, sonst platz er auf.
Eine eventuelle Überproduktion läßt sich hervorragend einfrieren und bei Bedarf verwenden.


Mehr findet man auf Pfälzer-Saumagen.com
, dort sieht man auch, das es etwa so viele Rezepturen wie Hausfrauen in der Pfalz gibt, Trüffel gehören aber auf keinen Fall in einen Saumagen, auch wenn sogenannte Feinschmecker, Sterneköche und/oder Staatsmänner das glauben sollten !